MacBook Pro frisch aufgebacken

Kürzlich bekamen wir ein defektes MacBook Pro, Modell A-1260, in die Werkstatt. Das Gerät war mehrfach mit einem Kernel Error beim Start stehen geblieben, teilweise fiel das Display aus, später startete es gar nicht mehr.
Zwischendurch konnte ich noch einen Hardwaretest starten, der auf einen defekten Grafikchip hinwies. Dies hätte immerhin noch durch einen Kulanztausch geklärt werden können, siehe http://support.apple.com/kb/TS2377?viewlocale=de_DE
Leider wurde dies vom autorisierten Apple Support abgelehnt, da das Notebook zu dem Zeitpunkt gar nicht mehr hochfuhr. Die einzige Möglichkeit sollte ein Austausch des Motherboard sein, Kosten zwischen 700 und 800 €.
Zuerst einmal habe ich die Festplatte ausgebaut und die Daten gesichert, da der Besitzer grad keine aktuelle Datensicherung zur Hand hatte. ;-) Bei diesem Modell wirklich keine Freude, um an die Festplatte heran zu kommen muss das Gerät fast komplett zerlegt werden.
Dieser hatte dann auch die Idee, einfach mal den “Backofentrick” zu versuchen. Zwar war ich gegenüber solchen Sache immer skeptisch, aber viel schlimmer konnte es ja doch nicht werden. Also hat er das Logicboard mal bei ca. 200 Grad für etwa 7 Minuten im Backofen “frisch aufgebacken”. Anleitungen dafür gibt es im Internet mehrere, sehr ausführlich zum Beispiel hier: http://eniak.info/2012/01/04/macbook-pro-grafikkarte-kaputt-einfach-im-backofen-reparieren/
Erstaunlicherweise hatte sich das Fehlerbild nach dieser Aktion geändert, nach der Montage läuft auch fast alles wieder wie vorher. Im Moment lädt aus irgendeinem Grund der Akku noch nicht, das ist noch zu klären.

Kaffeepause auf den Teufelssteinen

Zur jährlichen Osterausfahrt unseres Vereins, welche uns in diesem Jahr in das KIZ Schneeberg führte, hatte Schmölli schon mal erkundet, was es für lohnenswerte Caches in der Nähe gibt. Klar, das da keine einfachen Sachen in Frage kamen. Die Kaffeepause schien wirklich ein lohnendes Ziel zu sein. Es fanden sich dann auch noch 3 weitere Interessenten für diese Aktion, also zogen wir am Sonnabend früh los Richtung Teufelssteine.
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Den privaten Atomausstieg vollzogen

Als IT-Techniker mit einem Interesse für IT-Sicherheit habe ich zur Sicherheit von AKW’s schon immer meine Bedenken gehabt. Dabei rede ich noch nicht mal von der Endlagerung der Brennstäbe, ich empfinde es einfach als unverschämt, was wir hier den nachfolgenden Generationen hinterlassen. Leider sehen wir aktuell in Japan, das Sicherheitsbedenken im Zusammenhang mit Atomkraftwerken absolut berechtigt sind.
Ich selbst habe meinen privaten Atomausstieg aus Zeitgründen auch sehr lange vor mir hergeschoben. Da waren wir im Unternehmen bereits weiter, dort kommt schon seit langer Zeit Ökostrom von Lichtblick zum Einsatz. Die etwas ruhigere Zeit zum Jahresbeginn habe ich deshalb genutzt, mich mit der Thematik auseinanderzusetzen. Auf der Webseite www.atomausstiegselbermachen.de gibt es viele Informationen zu dem Thema und einen Vergleich der Ökostromanbieter in Deutschland. Ich habe mich für den Anbieter Lichtblick entschieden. Ab dem 01.04.2011 läuft nun unser Vertrag auf einen Anbieter von Atomfreien Strom und wir zahlen kein Geld mehr an die Atomkonzerne.